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aus der Reihe Literatur, Musik, Bildende Kunst von Zeitgenossen
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Zeitenwäscherin
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- Achim Wannicke - Gedichte
- Thomas Klingenstein. - farbige Mischtechniken
- Viktor Hoffmann - Vertonungen für Stimme und Gitarre
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Zeitenwäscherin
Mit geduldiger Konsequenz legt Achim Wannicke in seiner knapp dreißigjährigen Spracharbeit seine 4. Gedichtsammlung vor.
Es wird in diesem neuen Band eine emotional aufgeladene Poetik vorangetrieben, die alle Sinne einschließt und viele Wirklichkeiten offenläßt. Mit eigenwilliger Sprachmelodie und manchmal mit dem Wagemut singend-sagenden Bewusstseins und gerade dadurch dem heutigen Moment gewachsen scheut Wannicke auch vor dem ins Abseits gedrängten Pathos nicht zurück.
Die Gedichte faszinieren dabei durch einen Resonanzraum, der sich einerseits an kulturell alten Techniken tranceinduktiven Sprechens orientiert, zugleich aber von neuester Wissenschaft lernt und somit eine präzise Einbildungskraft jenseits vordergründiger Vernunft einfordert.
Vor allem in den eigenwilligen Langpoemen wie "Irminsul" und dem titelgebenden "Zeitenwäscherin", die sich weit hinaus an Wissensgrenzen begeben, arbeitet Achim Wannicke mit der Poesie als Erkenntniswerkzeug wie andernorts die Quantentheorie und die Neurobiologie. Diese Gedichte sind in der deutschen Lyrik singulär.
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Gedichte,
4 farbige Abb.,
Vertonungen für Stimme und Gitarre: »Blick aus dem Fenster« und »Ganz bei Trost« mit dem Titel »Mein Baum«.
Hardcover im Format 24 x 17 cm, 100 Seiten, 4 Abb., Juli 2010.
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Art.Nr. ISBN 978-3-926677-79-2
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19,00 €
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aus der Reihe: Literatur, Musik, Bildende Kunst von
Zeitgenossen
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Zikadenteff
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Andalusische Motive
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- Annemarie Zornack - Gedichte
- Hans Jürgen Heise - Gedichte
- Mariangeles Sanchez Benimeli - Kompositionen für Tenor
und Gitarre
- Wolfgang Simon - Holzschnitte
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Zikadentreff: Zwischen Andalusien und Arabien
Es gibt eine europäische Region, die eine uralte Verquickung und einen intensiven Kulturaustausch mit der arabischen Welt im Yerlauf der Geschichte erlebt hat: Andalusien. In der poetischen Entwicklung war es vor allem die metaphorische Sprechweise, die diese arabisch unterlegte Lebensader der andalusischen Dichtung prägte.
Hans-Jürgen Heise und Annemarie Zornack haben im "Zikadentreff" vielfältige Motive Andalusiens zum Ausgangspunkt ihrer Poesie genommen und ein sprachliches Mosaik daraus geschaffen, das bemerkenswert ist. Während Hans-Jürgen Heise sich den seelischen Wirksamkeiten näher fühlt, gleichsam auf die poetischen Phänomene verweist, geht Annemarie Zornacck direkt auf die konkreten Erlebnisse ein und spürt den sichtbar gewordenen Ereignissen poetisch nach.
In den Gedichten wird ein antiker Dichterstreit ausgefochten, der den brotlosen Sang der Zikaden kennt. Dabei tauchen urplötzlich kleinste Bildwelten mit größter Sehschärfe auf, die bestechen: Andalusien/ Fieberanfall/ in einem nördlichen/ Gehirn (Heise); die staubwedel der palmen/ haben den himmel / blankgeputzt (Zornack); Und die Landstraße/ ein Schnursenkel am Schuh des Campesino (Heise); in der frühe klatschten regentropfen aufs pflaster: die hufe der esel/ die zur feldarbeit trabten (Zornack), Spanisch ist hier/ nur die Brücke - eine Tilde/ Die Frösche quaken weiterhin/ ihr gutturales Arabisch (Heise).
Tobias Burghardt
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Normalausgabe
42 Gedichte, 2 Kompositionen: »al-Andaluz«, »alhambra«
1 Holzschnitt, Titelbild: farbiger Holzschnitt
Englische Broschur im Format 24 x 17 cm, 86 Seiten, fadengeheftet, 1990
Beilage: Holzschnitt
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Artikel-Nr. 978-3-926677-10-5
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20,00 €
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Vorzugsausgabe
42 Gedichte, 2 Kompositionen: »al-Andaluz«, »alhambra«
1 Holzschnitt, Titelbild: farbiger Holzschnitt
Englische Broschur im Format 24 x 17 cm, 86 Seiten, fadengeheftet, 1990
Auflage: 50 nummerierte Exemplare, im Druckvermerk von allen Beteiligten
signiert
Beilage: 2 nummerierte zweifarbige Original-Holzschnitte, vom Künstler
signiert; einer davon auf Japan-Bütten misumi natur
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Artikel-Nr. 978-3-926677-11-2
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vergriffen
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Toncassette
Gedichte, Kompositionen, Holzschnitt (Cover)
Lesung: Annemarie Zornack und Hans-Jürgen Heise
Solisten der Uraufführung: Mariangeles Sanchez Benimeli - Gitarre,
Claus Bock - Tenor
Live-Mitschnitt der Buchvorstellung Zikadentreff am 17.11.1990
im SIM-Café, Musikinstrumenten-Museum, Berlin
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Artikel-Nr. 978-3-926677-12-9
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12,00 €
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aus der Reihe: Texte und Bilder
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Zurück zur Zerrwelatwurst
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Deutsch für Anfänger
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- Gilda Bereska - Texte
- Andreas Rössiger - Zeichnungen
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Zurück zur Zerrwelatwurst
IPHIGENIE IM INTERNET
Infolge intergalaktischer Internet-Invasion ist
integere irdische Ikone innerdeutscher
Insektenforschung, Iphigenie Isegrimm, irrtümlich
in Isolationshaft im Interregnumsgefängnissektor.
Insbesondere imbeziler Intergalaktikus,
Insektenmutant "Iti" Imago, infiziert Iphigenie
indelikat inmitten infernalischer Interaktionen.
Infekt-Inkubationszeit ist indifferent.
Immunabwehr instabil.
Indessen inhaliert Iphigenie Insektengegengiftdämpfe.
Imponderabilien irritieren Insektenforscherin.
Indignation ist irreversibel. Immerhin
injiziert ihr inzwischen Insektivor Ismail Igel,
Internet-Intensivmediziner,
intuitiv intramuskulär irgendwelche Ingredenzien. Insulinschock
invalidisiert Iphigenie immerwährend.
Intergalaktische infame Invasoren isolieren Iphigenie inclusive
innerdeutscher Investoren im Internet.
Gilda Bereska
35 Jahre als Sendetechniker im Fernsehen der DDR. Nach dem Mauerfall1989 Bibliotheksgehilfin, Märchenerzählerin Kabarettistin, Mitarbeiterin im Kinderkino, Kindertheater. Schreibt Kurzgeschichten und Märchen. Lebt in Berlin.
Veröffentlichungen: Trabant Fluchtpappe. Postkartenbuch, 1991; Ostberliner Monumente. Postkartenbuch, 1993; Brunchens Beerdigung. Zwölf Kiezgeschichten aus Berlin-Mitte, 2001.
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26 Texte, 26 Zeichnungen, Titelbild: Zeichnung
Broschur im Format 26 x 18 cm, 32 Seiten, fadengeheftet, 2006
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Artikel-Nr. 978-3-926677-52-5
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9,00 €
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aus der Reihe: Literatur, Musik, Bildende Kunst von
Zeitgenossen
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zwischen tagnacht und hautbeginn
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- Roswitha Klaushofer - Gedichte
- Bruno Strobl - Kompositionen für Sprecher/in und Cello
- Christian Rothmann - Malerei und Tusche-Zeichnungen
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Kommentar lesen
zwischen tagnacht und hautbeginn
Roswitha Klaushofers Lyrik steht im Zeichen der Magie des Wortes. Das einzelne Wort, an dem sich ihre Gedichte zumeist orientieren, wird hierbei nicht priesterhaft-feierlich geraunt, sondern präzise auf Bruchstellen und Konsistenz abgeklopft. Bei diesem Verfahren erweisen sich sowohl Standhaftigkeit als auch Porosität der Sprache. Sprache meint bei Roswitha Klaushofer immer Körperlichkeit.
Das einzelne Wort und der Kosmos, den es um sich herum aufbaut, sind anfassbar und wichtiger noch: formbar. Die benötigten Werkzeuge dazu sind unbestechliches poetisches Gespür und der Wille, dieses Gespür gegen die Gewohnheiten der alltäglichen Wahrnehmung aufs Spiel, und damit durchzusetzen.
T. Br.
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Normalausgabe
48 Gedichte, 2 Kompositionen: »In unbedachten Stunden«, »Märchen
IV«
7 Tuschezeichnungen, Titelbild: Tuschezeichnung
Englische Broschur im Format 24 x 17 cm, 68 Seiten, 2006
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Artikel-Nr. 978-3-926677-57-0
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15,00 €
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Vorzugsausgabe
48 Gedichte, 2 Kompositionen: »In unbedachten Stunden«, »Märchen
IV«
7 Tuschezeichnungen, Titelbild: Tuschezeichnung
Englische Broschur im Format 24 x 17 cm, 68 Seiten, 2006
Auflage: 30 nummerierte und 10 Künstlerexemplare (e.a.), im Druckvermerk
von der Autorin signiert
Beilage: ein nummerierter mehrfarbiger Siebdruck, vom Künstler
signiert
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Original-Grafik
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Artikel-Nr. 978-3-926677-58-7
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36,00 €
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